Psychotherapie bei Lernstörungen Wieder Lernfreude gewinnen
In der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Lern- und Leistungsängsten oder Minderwertigkeitsgefühlen müssen die gutschrift|Therapeuten Techniken verschiedener Therapierichtungen kompetent einsetzen und durchführen: - Erst durch die aktive Auseinandersetzung mit dem aversiv besetzten Lerngegenstand Lesen und Schreiben gelingt es nachhaltig, das Erleben und Verhalten des Kindes positiv zu verändern.
- Diese aktive Auseinandersetzung wird bei uns in einem auf den Einzelfall zugeschnittenen Setting von Bedingungs- und Reaktionsvariablen durchgeführt, damit sachgerechtes Lernverhalten und positive Emotionen und Kognitionen aufgebaut werden können.
- Wir passen das lerntherapeutische Anforderungsprofil streng an den Entwicklungsstand des Kindes an. Überforderungen und damit Misserfolgserleben verhindern wir bewusst. Erst so gelingt allmählich der Aufbau schriftsprachlicher Kompetenz und das Erleben selbstverursachten Lernerfolgs.
- Beide Ziele dienen der Bewältigung angemessener Anforderungen sowie der Übertragung in die reale Lebenssituation in Familie und Schule.
Denn insbesondere in der Therapie mit Kindern ist z.B. zu beachten, dass Kinder noch nicht über die Möglichkeiten des Erwachsenen verfügen, sich reflektiert von ihrer Angst zu distanzieren und sich ihr dann bewusst auszusetzen. Kinder entwickeln an erster Stelle ein Vermeidungsverhalten gegenüber unangenehmen, angstauslösenden, Situationen, das unbewusste Reaktionen mitumfasst. Daher kommt bei ihnen der Beziehungsebene in der Förderung erhöhte Bedeutung zu.
Wenn die Zusammenhänge zwischen Lernversagen und psychoreaktiver Symptomatik nicht berücksichtigt werden, ist in letzter Konsequenz eine unwirksame Förderung oder Therapie zu befürchten.
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