Qualifikationen der gutschrift|MitarbeiterDr. Ilona Löffler, Dr. Ursula Meyer-Schepers, Christa Mau, Dipl.-Psych.Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen über eine profunde Berufserfahrung in den spezifischen Problemen, die Kinder und junge Erwachsene haben können, das Lesen und Schreiben kompetent zu erlernen.
Unsere Therapeuten/innen verfügen über eine Doppelqualifikation Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des gutschrift|Instituts üben ihre diagnostische und therapeutische Tätigkeit - hauptberuflich und in festem Anstellungsverhältnis aus.
- Viele arbeiten seit unserer Gründung, d.h. seit Januar 1982, mit uns zusammen und verfügen demzufolge über eine profunde Berufserfahrung in den spezifischen Problemen der Kinder und jungen Erwachsenen beim Erlernen des Lesens und Schreibens oder mit einer Legasthenie.
- Sie verfügen über die nach den jeweiligen Prüfungsordnungen vorgeschriebenen Abschlüsse in den Fachrichtungen Sprachwissenschaft, (Sozial-)Pädagogik und Psychologie (Diplome bzw. Staatsexamen, Promotion).
- In hauseigenen Fortbildungen haben sie die Zertifikate für die kompetente Durchführung der gutschrift|Trainingsmethoden erworben. Denn es ist unabdingbar, dass durch interne Fortbildungen die vorhandenen "Expertenperspektiven" auf die Problematik unserer Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen hin zusammengeführt und erweitert werden.
- Je nach dem Schwerpunkt ihrer Tätigkeit verfügen sie über die Approbation nach dem Psychotherapeutengesetz und führen die gesetzlich geschützten Titel "Psychologische Psychotherapeuten" und "Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten". Das bedeutet, dass sie die staatliche Befugnis haben, psychotherapeutische Behandlungen durchzuführen.
Unser Kompetenzschwerpunkte Jeder unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vereinigt in sich zwei gleichwertige - in der Beratungs- und Behandlungspraxis selbstverständlich unterschiedlich gewichtete - Kompetenzschwerpunkte: - ein profundes Sachwissen über den Lerngegenstand Lesen und Schreiben
- die Prozesse eines gestörten Schriftspracherwerbs
- die phonographische (lautanalytische) und grammatische Dimension der Schriftkompetenz
- der Einsatz effektiver Lern- und Aufmerksamkeitstechniken
- therapeutische Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich von Leistungsängsten und Leistungsversagen
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen folglich qualifizierte sprachwissenschaftlich-linguistische als auch psychotherapeutische Kenntnisse besitzen. Nur so gelingt es, einen systematischen Schriftaufbau durchzuführen und den an die konkrete Lern-/Leistungssituation gebundenen negativen emotionalen Verhaltensaspekten professionell gerecht zu werden. In der Behandlung der Kinder und Jugendlichen, aber auch in der Beratung der Bezugspersonen, müssen sie Techniken verschiedener Therapierichtungen kompetent einsetzen und durchführen: Erst durch die aktive Auseinandersetzung mit dem aversiv besetzten Lerngegenstand Lesen und Schreiben gelingt es nachhaltig das Erleben und Verhalten des Kindes positiv zu verändern. Diese aktive Auseinandersetzung wird bei uns in einem Setting positiv veränderter Bedingungs- und Reaktionsvariablen durchgeführt, damit sachgerechtes Lernverhalten und positive Emotionen und Kognitionen aufgebaut werden können. Jeder von uns ist in der Lage, das lerntherapeutische Anforderungsprofil streng an den Entwicklungsstand des Kindes anzupassen. Überforderungen und damit Misserfolgserleben müssen verhindert werden. Erst so gelingt allmählich der Aufbau schriftsprachlicher Kompetenz und das Erleben selbstverursachten Lernerfolgs. Beide Ziele dienen der Bewältigung angemessener Anforderungen sowie der Übertragung in die reale Lebenssituation in Familie und Schule. In der Therapie mit Kindern ist z.B. zu beachten, das Kinder noch nicht die Möglichkeiten des Erwachsenen haben, sich reflektiert von in einer bestimmten Situation ausgelösten Ängsten zu distanzieren und sich ihr dann bewusst auszusetzen. Bei Kindern umfasst ihr Vermeidungsverhalten gegenüber Angst unbewusste Reaktionen mit. Daher kommt bei ihnen der Beziehungsebene in der Förderung erhöhte Bedeutung zu. Wenn die genannten Zusammenhänge zwischen Lernversagen und psychoreaktiver Symptomatik nicht berücksichtigt werden, ist in letzter Konsequenz eine unwirksame Förderung oder Therapie zu befürchten.
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