Frühwarnsystem gegen Rechtschreibschwäche In Kooperation mit dem Regionalen Bildungsbüro Dortmund, dem Schulverwaltungsamt, der Universität Dortmund (Prof. Bos, Institut für Schulentwicklungsforschung) und Dr. Löffler/Dr. Meyer-Schepers (gutschrift|Institut), wurde an Dortmunder Grundschulen ein einzigartiges und wegweisendes Projekt zur Frühdiagnose und gezielten Förderung rechtschreibschwacher Schülerinnen und Schüler ins Leben gerufen.
Qualifizierung der diagnostischen Kernkompetenzen der Lehrerinnen und Lehrer Lehrerinnen und Lehrer konnten die Rechtschreibentwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler bisher nur klassenintern beurteilen. Ein klassenübergreifender Vergleichs-maßstab fehlte. Das hat sich nun geändert. Nach 4-jähriger Entwicklungszeit und einer 2-jährigen Pilotstudie an Schulen in Bochum, Dortmund und Umgebung kann jetzt die "Kompetenzdiagnostik Rechtschreibung" der IGLU-Studie unter dem Namen "gutschrift|diagnose" den Schulen angeboten werden. Im Vergleich zu gültigen Referenzwerten erhält die Lehrkraft nun präzise Auskunft, welcher individuelle Rechtschreibstand seiner Schülerinnen und Schüler trotz Fehlern eine normale Lernentwicklung im Vergleich zu den Referenzwerten aufweist und welche Schülerinnen und Schüler objektiv einen individuellen Förderbedarf haben und in welchen Fehlerbereichen. Konkret heißt das: Die Analyse jedes Fehlers ist wichtig, aber nicht jedes Fehlerbild begründet einen individuellen Förderbedarf. Andererseits kommen zum ersten Mal auch leistungsstärkere Rechtschreiber in den diagnostischen Blick, die in einem einzelnen orthografischen Bereich einen Förderbedarf im Vergleich zur Referenzgruppe haben.
Förderung innovativer Schulentwicklung in Dortmund: Diagnose- und Fördersystem zur Früherkennung von rechtschreibschwächeren Kindern Diese neue Kompetenzdiagnostik wurde von Dr. Löffler und Dr. Meyer-Schepers weiterentwickelt und ermöglicht nun auch die qualifizierte diagnostische Erfassung der Lernentwicklung ab Ende der 1. Klasse. Damit können Kinder, die bereits auf den elementaren Kompetenzstufen der Rechtschreibentwicklung Schwächen haben, rechtzeitig erkannt und gezielt gefördert werden. Durch diese Frühdiagnosen wird der Entstehung einer Legasthenie durch die Lehrkraft vorgebeugt. Schulen, die mit dieser Kompetenzdiagnostik arbeiten, verfügen damit über ein Instrumentarium, das der Lehrkraft vom 1. bis 4. (6.) Schuljahr Aufschluss darüber gibt, wie ihre Klasse im Vergleich zur Referenz-Jahrgangsstufe liegt und in welchem Bereich exakt die Rechtschreibdefizite jeder einzelnen Schülerin bzw. jedes einzelnen Schülers liegen.

Nicht Jacke wie Hohze 19 Grundschulen installieren Diagnose- und Fördersystem gegen Rechtschreibschwäche Frühwarnsystem für Schulen Stadt will Diagnose- und Förderprojekt zur Erkennung von Rechtschreibschwächen einführen
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