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Wir können die Lernerfolge unserer Klienten beweisen!

Die wissenschaftliche Langzeitbefragung ehemaliger Kinder und Jugendlichen des gutschrift|Instituts, die 1989 und 1991 ihr Training bei uns beendet hatten, erbrachte, dass sie signifikant höhere Bildungsabschlüsse als der Bundesdurchschnitt erworben haben.


Auszüge aus:
B.Hofmann, A.Sasse: Eine Legasthenie ist doch behebbar! Eine Befragung ehemailger Legastheniker. In: B. Hofmann, A. Sasse (Hg.): Legasthenie. Lese-Rechtschreibstörung oder Lese-Rechtschreibschwierigkeiten? Theoretische Konzepte und praktische Erfahrungen mit Förderpogrammen, S. 78-97, Berlin 2006.

Einleitung

Eine Befragung ehemailiger Kinder mit Lese-/Rechtschreibschwächen, wie sie ihren Schul-, Ausbildungs- und Berufsweg beältigt haben, ist unwidersprechlich von Relevanz. Dies auch vor dem Hintergrund der gängigen Auffassung, dass eine Legasthenie nicht behebbar sei und die Betroffenen ein Leben lang unter gesellschaftlicher Benachteiligung zu leiden hätten. Bislang stehen empirische Daten zu einem solchen Fragenkomplex kaum zur Verfügung. Dies liegt an der Schwierigkeit, diese Untersuchungsgruppe ausfindig zu machen.

Die gutschrift|Institute zum Aufbau von Lese- und Schreibkompetenz (ehem. Kinderzentrum), die seit 1982 bzw. 1983 in Bochum und Dortmund Kinder mit Lese-/Rechtschreibstörungen in außerschulischen Fördermaßnahmen betreuen, verfügen über das entsprechende Untersuchungsmaterial, um ehemalige Betroffene befragen zu können. (...)

Anfang 2002 wurde ein Befragungsbogen entwickelt, der im September 2002 mit einem Begleitschreiben versandt wurde. Angeschrieben wurde jene ehemailgen Kinder (bzw. ihre Eltern), die (...) zwischen 1989 und Anfang 1992 eine Förderung in den genannten Instituten abgeschlossen hatten, also bis zu 14 Jahre nach ihrem Weggang. Die Auswertung der Fragebögen (...) nahm einen Zeitraum von April 2003 bis Oktober 2003 ein.

Einzelergebnisse der Untersuchung:

1. Höhere Bildungsabschlüsse als der Bundesdurchschnitt

Die erfragten Schulabschlüsse der ehemaligen Kinder geben Aufschluss über ihre Lernbiografie. (...)

Die Ergebnisse sind deutlich besser als vergleichende Angaben aus der Gesamtbevölkerung. Während laut Statistischem Bundesamt im Jahre 2000 von allen Personen über 15 Jahre, die Angaben zur allgemeinen Schulreife gemacht hatten, rund 37 Prozent einen sog. "höherwertigen" Bildungsabschluss (Realschulabschluss, Fachhochschul- und Hochschulreife) erworben hatten, können von den Befragten mehr als doppelt so viele, nämlich 89 Prozent, einen "höherwertigen" Abschluss vorweisen, davon 52 Prozent die Fachhochschul- und allgemeine Hochschulreife."

2. Berufswünsche erfüllt

Gefragt wurde, ob die Berufsausbildung bw. der ausgeübte Beruf auch dem Ausbildungs- und Berufswunsch entsprachen. (...) Bejaht wurde diese Frage von 92 Prozent de Befragten und von 1 Prozent eindeutig verneint. Knapp 7 Prozent machten hierzu kene Angaben.

3. Selbstbewusstsein gut

fast 99 Prozent schätzten ihr Selbstbewusstsein als "gut" bis "sehr gut" ein.

4. Therapiezufriedenheit hoch

Therapiezufriedenheit gilt in Befragungen u.a. als Messgröße, um den Erfolg einer therapeutischen Maßnahme zu erheben. Wenn solche Erhebungen allerdings zum Zeitpunkt der Entlassung von Kindern vorgenommen werden, sind ihre Ergebnisse zur Messung des eigentlichen Fördererfolgs mit anderen Variablen vermischt. Denn insbesondere bei lese-rechtschreibschwachen Kindern orientieren sich die Antworten auch an der Beziehung zu den Therapeuten und zur Einrichtung, da der Aufbau einer Vertrauensbeziehung in Fördermaßnahmen mit lese-rechtschreibschwachen Kindern von Bedeutung ist. Für die vorliegende Befragung ist allerdings anzunehmen, dass letzte Variable nach einem Zeitabstand von 10 bis 12 Jahren nicht mehr wirksam ist und der Grad der Therapiezufriedenheit in der Rückschau als gültige Erfolgseinschätzung gewertet werden kann. In diesem Sinne stellt die Zufriedenheit mit der damaligen Förderung sicherlich ein zentrales Kriterium für die Qualität der Behandlung aus Sicht der Betroffenen dar.

Zufriedenheit kann also im Rahmen dieser Untersuchung tatsächlich als Indikator für die Ergebnisqualität betrachtet werden, die mit der LARS-Methode erzielt wurde.

Auf einer Rangskala von "schlecht" bis "sehr gut" gaben 93 Prozent der Befragten an, mit der Förderung im Institut "gut" bis "sehr gut" zufrieden zu sein, 5 Prozent sind nur "mäßig" zufrieden.

 

 


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